Etappen
31. 29.05.2017
Messigny-et-Ventoux - Dijon
Messigny-et-Ventoux - Dijon
32. 08.05.2012
Dijon - Dijon (Ruhetag)
Dijon - Dijon (Ruhetag)
33. 09.05.2012
Dijon - Gevrey-Chambertin
Dijon - Gevrey-Chambertin
34. 10.05.2012
Gevrey-Chambertin - Nuits-Saint-Georges
Gevrey-Chambertin - Nuits-Saint-Georges
35. 11.05.2012
Nuits-Saint-Georges - Beaune
Nuits-Saint-Georges - Beaune
36. 01.05.2014
Beaune - Meursault
Beaune - Meursault
37. 02.05.2014
Meursault - Chagny
Meursault - Chagny
38. 03.05.2014
Chagny - Mellecey
Chagny - Mellecey
39. 04.05.2014
Mellecey - Buxy
Mellecey - Buxy
40. 05.05.2014
Buxy - St. Gengoux-le-National
Buxy - St. Gengoux-le-National
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11. Echternach - Trier
Mittwoch, 12. September 2012
40 km / 9 h
Echternach – Echternacherbrück – Minden – Welschbillig – Möhn – Butzweiler – Lorich - Biewer – Trier
Ich wandere immer weiter über Felder und erreiche schliesslich Welschbillig, ein seltsamer Name. Es hat nichts mit unserem Welschland zu run, und billig, das weiss ich nicht. In der Dorf Beck trinke ich eine Apfelschorle und esse einen Vanilleplunder. Für auf den Weg kaufe ich noch Rosinenbrötchen und Schorle. Nun aber weiter, ich habe noch nicht einmal die Hälfte. Über Asphaltsträsschen führt der Weg über einen Hügel nach Möhn und dort an verschiedenen kleinen Schnapsbrennereien vorbei. Eine bietet auch einen Pilgerschnaps an. Leider ist dort niemand, aber vielleicht ist es ja auch besser so, denn ich habe immer noch fast 20 Kilometer vor mir. Über mehrere Hügel immer auf und ab wandere ich weiter durch Butzweiler nach Lorich. Ab jetzt folgt der schönste und interessanteste Abschnitt der heutigen Etappe. Ein dünner Wegpfad führt teilweise sehr steil durch den Wald hinunter. Auch hier ist Trittsicherheit gefordert. Aber sowas gefällt mir! Unten im Tal angekommen sehe ich eine gewaltige, sehr hohe Autobahnbrücke über mir. Ich schätze die Höhe über 100 Meter. Dieses Bauwerk beeindruckt mich so sehr, dass ich fast den falschen Weg genommen hätte. Nach ein paar hundert Metern merke ich zum Glück den Irrtum und kehre um. Der Weg ist hier auch nicht besonders gut ausgeschildert und mein GPS zeigt wieder einmal die Fahrradvariante. Zum Glück finde ich den richtigen Weg doch noch. Ein matschiger Waldsträsschen führt mich bis nach Biewer. Nun führt ein Radweg etwa drei Kilometer der Mosel entlang, bevor ich über die Brücke mein Ziel Trier erreiche. Die Unterkunft, der Warsbergerhof (Kolpinghaus) liegt mitten in der Stadt. Das Zimmer ist sehr einfach, pilgergerecht, für eine Nacht okay. Weil ich sehr durstig und hungrig bin, gehe ich schon bald in das Restaurant „Zum Dornstein“. Das Essen ist okay hier, aber nicht so gut wie im Ratsherrenkeller, wo ich vor einem Jahr mit meiner Frau Angelika einkehrte.
Für dieses Jahr habe ich meine geplante Jakobsweg Strecke beendet. Den nächsten Abschnitt bis Metz habe ich mit Angelika vor einem Jahr absolviert und die Etappen nach Metz folgen später.
Der Weg von Köln bis Trier durch das Eifelgebiet hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte Glück, keine Unfälle und war nie krank; es ist mir super gegangen. Das Wetter, Petrus war sehr gnädig, die ersten neun Tage waren sehr heiss und sehr sonnig. Ich musste viel trinken. Die letzten beiden Tage waren kühl und angenehm. Den Regenschutz brauchte ich gerade mal eine Viertelstunde. Die ländliche Eifel hat mir sehr gut gefallen. Es hat zwar viele Asphaltsträsschen, zum Glück nur wenig Verkehr und dazwischen gab es immer wieder tolle Abschnitte und unvergessliche Pfade, richtig traumhaft für Fusspilger.



