Etappen
31. 06.09.2005
Nasbinals - Espalion
Nasbinals - Espalion
32. 07.09.2005
Espalion - Golinhac
Espalion - Golinhac
33. 08.09.2005
Golinhac - Conques
Golinhac - Conques
34. 09.09.2005
Conques - Livinhac le Haut
Conques - Livinhac le Haut
35. 10.09.2005
Livinhac le Haut - Figeac La Cassagnole
Livinhac le Haut - Figeac La Cassagnole
36. 11.09.2005
Figeac La Cassagnole - Cajarc
Figeac La Cassagnole - Cajarc
37. 12.09.2005
Cajarc - Varaire
Cajarc - Varaire
38. 13.09.2005
Varaire - Cahors
Varaire - Cahors
39. 14.09.2005
Cahors - Montcuq
Cahors - Montcuq
40. 15.09.2005
Montcuq - Saint Martin
Montcuq - Saint Martin
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34. Conques - Livinhac le Haut
Nach dem Pilgersegen starte ich dann auch. Der Weg führt durch ein Tor zum Städtchen hinaus, über die Brücke ganz im Tal unten und anschliessend mehrere Hundert Meter steil hoch bis auf eine Ebene. Ich bin es mich langsam gewohnt, in Frankreich führt der Jakobsweg ständig auf und ab. Bei diesem Aufstieg überhole ich bereits dutzende von Pilger, die vor mir gestartet sind. Ich wähle die Variante über Noailhac, wandere aber auf einer Abkürzung am Ort vorbei. Auch nach Decazeville runter verzichte ich und wähle die kürzere Route über Agnac. Gemäss Outdoor ist Decazeville keine sehenswerte Stadt. Nun wandere ich mehrheitlich auf einer Asphaltstrasse auf einem Bergrücken allmählich bergab. Das Wetter ist wieder einmal sehr sonnig und heiss und ich geniesse die super Aussicht! Nach diesem langen Wegstück erreiche ich die viel befahrene Strasse von Decazeville nach Livinhac-le-Haut. Auf der anderen Seite führt ein steiles Strässchen hoch bis zur Kapelle St. Roche. Am Jakobsweg wurden fast sämtliche Kapellen, die früher St. Jacques (Jakobus) geweiht waren, nach St. Roche (Rochus) umbenannt, nachdem Rochus im Mittelalter die Pest besiegt haben soll. Nach einem Rast und einem interessanten Gespräch mit einem älteren Einheimischen begebe ich mich auf den Abstieg zum Lot hinunter, dort über die Brücke und dann das Städtchen Livinhac-le-Haut hoch bis zum Dorfplatz. Kurz nach 14 Uhr bin ich schon in der Unterkunft. Weil ich sehr hungrig bin, möchte ich in der Epicerie am Dorfplatz etwas einkaufen gehen. Der Laden ist allerdings noch bis 16 Uhr geschlossen. Nun heisst es im Gartensitzplatz der Gîte communal warten. Am frühen Abend esse ich mit drei deutschen, älteren Frauen ein feines Picknick mit verschiedenen Salaten.




