Etappen
61. 06.10.2005
St. Domingo de la Calzada - Villafranca Montes de Oca
St. Domingo de la Calzada - Villafranca Montes de Oca
62. 07.10.2005
Villafranca Montes de Oca - Burgos
Villafranca Montes de Oca - Burgos
63. 08.10.2005
Burgos - (Ruhetag)
Burgos - (Ruhetag)
64. 09.10.2005
Burgos - Hontanas
Burgos - Hontanas
65. 10.10.2005
Hontanas - Frómista
Hontanas - Frómista
66. 11.10.2005
Fromista - Calzadilla de la Cueza
Fromista - Calzadilla de la Cueza
67. 12.10.2005
Calzadilla de la Cueza - Bercianos del Real Camino
Calzadilla de la Cueza - Bercianos del Real Camino
68. 13.10.2005
Bercianos del Real Camino - Mansilla de las Mulas
Bercianos del Real Camino - Mansilla de las Mulas
69. 14.10.2005
Mansilla de las Mulas - Leon
Mansilla de las Mulas - Leon
70. 15.10.2005
Leon - Hospital de Orbigo
Leon - Hospital de Orbigo
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69. Mansilla de las Mulas - Leon
Freitag, 14. Oktober 2005
19 km / 3.5 h
Mansilla de las Mulas – Villamoros - Puente de Villarente - Leon
Nach einer ausgiebigen Dusche, wieder einmal rasieren und Kleider waschen, fühle ich mich fit für einen Stadtrundgang. Auch die Sonne scheint wider einmal und vertreibt die letzten Wolken. Schon bald gehe ich Tapas essen und genehmige mir einen gehaltvollen Bierzo, Rotwein aus der Gegend westlich von Léon, dazu. Léon gefällt mir ausgezeichnet, ja es ist für mich die schönste Stadt am Jakobsweg, bis jetzt jedenfalls! Alles ist sehr sauber, die Kathedrale imposant und eindrücklich, jedoch nicht so übertrieben und innen überladen wie die in Burgos. Herausragend sind die Glasmalereien mit etwa 125 bis zu 12 Meter hohen Fenstern. Weiter sehenswert sind die Kirche Iglesia Isidore und natürlich der gepflegte Plaza Mayor. Ich fühle mich wie in den Ferien. Es ist interessant, wie man vom Laufen, was manchmal echt streng ist, schnell auf Vergnügen umschalten kann!
Vor der Kathedrale treffe ich zufällig Ewald. Wir degustieren einen feinen Ribera del Duero in der von meiner Tochter Claudia empfohlenen Degustazion Traditionales. Um sieben Uhr wollen wir mit anderen Pilgern ein Restaurant zum Nachtessen suchen. Aber alle öffnen erst um neun Uhr und die Pilger müssen aber um zehn spätestens in der Herberge sein! Da habe ich es besser mit der Pension. Die einzige Möglichkeit sind Fast Food und alle gehen dorthin. Ewald und ich ziehen es aber vor wieder in die Degustazion Traditionales zu gehen und dort zu einem Glas Wein diverse Tapas, Salami, Käse und Schinken zu essen. Weil Ewald auch in der Herberge ist, verlässt er fast panikartig um halb zehn das Lokal. Ich drehe noch eine Runde durch das Nachtleben von Léon, denn es ist Freitagabend. Um elf Uhr zieht es mich dann auch in die Federn.



