Etappen
31. 29.05.2017
Messigny-et-Ventoux - Dijon
Messigny-et-Ventoux - Dijon
32. 08.05.2012
Dijon - Dijon (Ruhetag)
Dijon - Dijon (Ruhetag)
33. 09.05.2012
Dijon - Gevrey-Chambertin
Dijon - Gevrey-Chambertin
34. 10.05.2012
Gevrey-Chambertin - Nuits-Saint-Georges
Gevrey-Chambertin - Nuits-Saint-Georges
35. 11.05.2012
Nuits-Saint-Georges - Beaune
Nuits-Saint-Georges - Beaune
36. 01.05.2014
Beaune - Meursault
Beaune - Meursault
37. 02.05.2014
Meursault - Chagny
Meursault - Chagny
38. 03.05.2014
Chagny - Mellecey
Chagny - Mellecey
39. 04.05.2014
Mellecey - Buxy
Mellecey - Buxy
40. 05.05.2014
Buxy - St. Gengoux-le-National
Buxy - St. Gengoux-le-National
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34. Gevrey-Chambertin - Nuits-Saint-Georges
Donnerstag, 10. Mai 2012
15 km / 4 h
Gevrey-Chambertin – Morey-St-Denis – Chambolle-Musigny – Vougeot – Vosne-Romanée - Nuits-Saint-Georges
Auffällig sind die Rebberge, welche in kleine, unterschiedliche Stücke aufgeteilt sind. Es kommt vor, dass sich über ein Dutzend Winzer einen Rebberg teilen. Man sieht da auch die verschiedenen Philosophien auf engstem Raum. Da sind drei Reihen mit Gras dazwischen, dann wieder ein paar Reihen mit kargem Boden, dann einen Flecken mit vielen Steinen. Die Rebberge sehen aus wie eine riesige Patchwork Decke. Das Ganze ist wohl eine Folge der Erbteilung.
Jetzt wandern wir Clos de Vougeot entgegen. Der Rebberg innerhalb der Mauer rund um das Clos de Vougeot teilen sich über 70 verschiedene Winzer. Dort besuchen wir das interessante Museum. Dieses Clos gehört heute der Weinbruderschaft Chevalier de Tastevin mit weltweit etwa 10‘000 Mitgliedern, davon 5000 Franzosen und vielen prominenten Persönlichkeiten. Die vier alten, imposanten Weinpressen beeindrucken uns sehr. Nach dem Museumsbesuch machen wir auf einer Mauer noch eine kurze Pause. Nun geht es weiter durch die Crème de la Crème der berühmten Rebberge. Auf den Feldern sehen wir zahlreiche Winzer am Schneiden und Spritzen. Nun wandern wir durch Echezeau, Grand- Echezeau, Richbourg, St. Vivant bis zu – ROMANEE CONTI -. Mit Ehrfurcht betrachte ich die eigentlich ganz normalen Rebstöcke. Warum sind diese so priviligiert, für einen bis zu 10‘000 Euro pro Flasche Wein zu sein?
Das relativ kleine Feld liegt unscheinbar in Mitten von anderen Rebberg Feldern. Es ist nicht speziell angeschrieben. In der Nähe steht ein Auto und daneben ein junger Mann mit Anzug. Ist das ein Wächter? So eine Art Bodyguard des Rebberges?
Wir andern weiter ins Dorf Vosne-Romanée und weil hier weder ein Restaurant noch eine Bar ist, wandern wir unserem Tagesziel Nuits-Saint-Georges entgegen. Hier finden wir bald eine günstige, einfache Unterkunft. Nach Duschen und Kleider waschen besuchen wir das gleiche Weingeschäft wie vorgestern und degustieren ein paar Weiss- und Rotweine. Nachher besuchen wir ein kleines Museum und anschliessend die beiden Kirchen. Weil noch kein Restaurant geöffnet hat genehmigen wir einen Apéro in einer Bar draussen auf der Gasse. Auf dem Weg zum Hotel finden wir ein unscheinbares Gourmets Restaurant. Das Viergangmenü und ein Rotwein aus Fixin schmecken hervorragend. Nun gehen wir nach einem wundervollen Tag müde ins Hotel zurück.



