Etappen
41. 06.05.2014
St. Gengoux-le-National - Cluny
St. Gengoux-le-National - Cluny
42. 30.05.2017
Cluny - Cenves
Cluny - Cenves
43. 31.05.2017
Cenves - Propières
Cenves - Propières
44. 01.06.2017
Propières - Le Cergne
Propières - Le Cergne
45. 02.06.2017
Le Cergne - Briennon
Le Cergne - Briennon
46. 03.06.2017
Briennon - Saint-Haon-le-Châtel
Briennon - Saint-Haon-le-Châtel
47. 04.06.2017
Saint-Haon-le-Châtel - St-Jean-St-Maurice-sur-Loire
Saint-Haon-le-Châtel - St-Jean-St-Maurice-sur-Loire
48. 05.06.2017
St-Jean-St-Maurice-sur-Loire - Pommiers-en-Forez
St-Jean-St-Maurice-sur-Loire - Pommiers-en-Forez
49. 06.06.2017
Pommiers-en-Forez - Montverdun
Pommiers-en-Forez - Montverdun
50. 07.06.2017
Montverdun - Montbrison
Montverdun - Montbrison
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41. St. Gengoux-le-National - Cluny
Dienstag, 06. Mai 2014
27 km / 6 h
St. Gengoux-le-National – St. Hippolyte – Cortevaix - Flagy - Cluny
Dann wandern wir gemäss meinem GPS Track los. Schon bald stellen wir fest, dass unser Track auf dem Voie Vert, einem stillgelegten Eisenbahntrasse, als Fahrradvariante zeigt. Wir möchten aber nicht auf diesem langweiligen Trasse die über 24 km gehen. Also halten wir uns rechts, bis wir nach etwa zehn Minuten den richtigen Jakobsweg finden. Wir wandern zügig vorwärts. Angelika ist sehr motiviert und ehrgeizig genug, um es bis Cluny zu schaffen. Für sie ist es eine grosse Herausforderung. Nach gut zwei Stunden machen wir Pause und essen Baguette und Käse.
Weiter geht es auf mehrheitlich Asphalt bis Flagy, etwa fünf Kilometer neben dem für Jugendliche berühmten Taizé. Beim Friedhof finde ich zum Glück Trinkwasser. Es gibt tatsächlich nirgends einen Laden, eine Bar oder ein Restaurant. Gestärkt mit einem mitgebrachten Stück Pizza und Banane geht es bergauf auf einen schmalen, wunderschönen Pfad. Wir wandern immer weiter und weiter durch einen romantischen Hohlweg hinunter, dann nochmals über einen kleinen Hügel und nun sehen wir in der Ferne die Silhouette von Cluny. Zwischendurch regnet es immer wieder. Nun wandern wir noch ein langes Stück, Cluny entgegen. Müde pilern wir bis ins Ortszentrum und betreten dort das Touristenbüro und fragen nach einem Zimmer für zwei Nächte. Im Regen erreichen wir das Hotel St. Odilon am Stadtrand. Weil es im Bad des Zimmers schimmlig ist, reklamieren wir und erhalten ein anderes Zimmer.
Nach dem Duschen sind wir wieder genug fit und hungrig. Wir spazieren zum Restaurant Hostellerie d’Heloise, welches uns von meinem Bruder Roland sehr empfohlen wurde.. Tatsächlich erhalten wir hier für 38 Euro ein super 4 Gang Menü und begleitet mit einer Flasche Fixin für 54 Euro. Nach den Strapazen geniessen wir dieses wohlverdiente, feine Essen. Nun spazieren wir zum Hotel zurück und gehen müde ins Bett.
Morgen werden wir Cluny besichtigen, nachher mit dem Bus nach Macon fahren und später noch zwei bis drei Tage Lyon besuchen. Hier endet also unsere Pilgerreise für dieses Jahr.



